Znüni und Abendessen: was Sie vorbereiten, wenn Sie Kinder betreuen
Wenige feste Regeln sind mehr wert als ein Kochbuch.

Hunger wartet nicht.
Sie müssen nicht kochen können. Sie müssen die wenigen Dinge, die zählen, nicht falsch machen.
Regel Nummer eins: es wird gegessen, was die Eltern sagen
Das ist nicht der Moment, um Neues zu probieren, so gesund es auch sein mag. Nie zuvor Probiertes kann eine noch unbekannte Allergie verbergen, und Sie wären die falsche Person zur falschen Zeit. Fragen Sie, was gegeben werden soll, und halten Sie sich daran.
Gefährliche Bissen
Ersticken ist das konkreteste Risiko am Tisch mit kleinen Kindern, und man beugt ihm eher durch die Form des Essens vor als durch das Essen selbst. Unter vier Jahren: Vorsicht bei allem, was rund, hart und etwa so gross wie die Luftröhre ist:
- Trauben, Kirschen, Cherrytomaten, Mini-Mozzarella - der Länge nach in Viertel schneiden, nie in Scheiben
- Würstchen - dasselbe: nie in Scheiben
- Ganze Nüsse, Popcorn, harte Bonbons - besser ganz vermeiden
- Rohe Karotten und Äpfel in groben Stücken - geraspelt oder in dünnen Stiften
Und die wichtigste Regel von allen: gegessen wird im Sitzen. Nie gehend, nie rennend, nie im Auto, nie lachend mit vollem Mund. Sie bleiben dabei.
Einfache Dinge, die fast immer funktionieren
Pasta mit Tomatensauce oder pur. Reis. Leichte Suppe. Rührei. Brot und Käse. Joghurt und geschnittenes Obst. Sie wollen keinen Feinschmecker beeindrucken: Sie wollen ein Kind satt machen, das zurück zum Spielen will.
Wenn es nicht isst
Nicht drängen, nicht drohen, nicht mit Süssem verhandeln. Eine ausgelassene Mahlzeit hat noch niemandem geschadet, ein Kampf am Tisch schon. Sagen Sie es den Eltern, wenn sie zurückkommen, und damit ist es erledigt.
Bevor Sie gehen
Berichten Sie, was und wie viel gegessen wurde, und um welche Uhrzeit. Klingt nach einem Detail: für Eltern, die um elf Uhr abends nach Hause kommen, ist es die nützlichste Information, die Sie geben können.
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